Für die Frau zum Geburtstag

Gedichte voller Wärme und Liebe. Schöne Geburtstagsgedichte für die Frau, die Liebste. Passen auch für den Mann.

Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren
Noch so viel Wärme,
Ein paar graue Haare
Sie leuchten wie Sterne.

Manches ging ohne viel Geschrei
Leise an uns vorbei.
Doch immer noch sind wir zu zweit
Ich danke dir für diese erfüllte Zeit.

(© Monika Minder)

Geburtstagswunsch

Mögen dich die roten Sonnenuntergänge,
die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen,
so wie die knospende farbige Morgendämmerung,
die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.

(Irischer Segenswunsch)

Damals

Damals, das ist schon eine Weile her.
Worte waren süss und taten oft auch weh.
Mancher scheint für dies und jenes geboren,
Manchmal hat man sich auf dem Weg verloren.

Doch in deinem wunderbaren Blick,
Da scheint die Seele immer sich zu wiegen.
Es ist das schönsten Glück,
Wenn ich bei dir in Küssen liege.

(© Monika Minder)

Liebe definieren

Es ist schwer, die Liebe zu definieren. Nur so viel lässt
sich sagen: In der Seele ist sie Leidenschaft, im Geist
Sympathie, im Körper ein verborgener, feiner Drang.

(François de la Rochefaoucauld 1613-1680, französischer Schriftsteller)

Trunken vor Glück

Trunken vor Glück
Fühl ich den Frühling wieder.
Für deine Farben, deinen Duft
Schenk ich dir meine ganze Liebe.

(© Monika Minder)

Ein Glück

Was du mit mir
mit lieben Worten
ist so geschätzt
ein Glück
und grosser Wert.

(© Monika Minder)

Ich wünsche dir

Ich wünsche dir, dass du jeden Tag
vom Morgen bis zum Abend fröhlich bist,
und mögest du immer Glück haben
und ein Lied in deinem Herzen.

(Irischer Segenswunsch)

> moderne Geburtstagssprüche

Margerite im blauen Himmel

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke=offline gratis genutzt werden. > Nutzung Bilder

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Die Achtung ist ohne Zweifel das Erste, weil ohne sie auch keine wahre Liebe stattfindet.

(Immanuel Kant 1724-1804, deutscher Philosoph)

Klassische Gedichte für die Frau

Der Blick der Geliebten

Ein Lichtstrahl bricht sich noch in etwas ganz
anderem als in Farben. Wenigstens ist der
Lichtstrahl einer Beseelung fähig, so sich dann
die Seele in Seelenfarben bricht.
Wem fällt nicht der Blick der Geliebten ein.

(Novalis 1772-1801, deutscher Schrifsteller, Philosoph)

Ich musste denken unverwandt

Ich mußte denken unverwandt,
wie ich einst zwischen schwarzen Pinien
den tiefen Frühling sinnen fand,
als ich vor deiner Schönheit stand,
und durch der Scheitel dunkle Linien
dein Antlitz träumte wie ein Land.

Es schlich von deiner Lippen Saum
ein Lächeln auf verlornem Pfade -
ganz leis. Die andern merktens kaum.
So weht ein Blatt vom Blütenbaum:
nur Einer schaut die Frühlingsgnade,
und der sie schaut, ist wie im Traum.

(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutsch-österr. Dichter)


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Es ist schön zu leben, weil leben anfangen ist, immer, in jedem Augenblick.

(Cesare Pavese, 1908-1950)

Meiner Frau zum Geburtstage

Die Heide, die bei uns zu Land
Allwärts ihr Grün vergeudet;
Die Berg und Schlucht und Felsenwand
Mit starren Büscheln kleidet;
Die hoch und tief sich blicken lässt,
Die bring' ich dir zu deinem Fest
In schlichter irdner Scherbe.

Wo du und ich geboren sind,
Da rauscht sie allerorten;
Sie schüttelt sich im Morgenwind
Vor deiner Wartburg Pforten;
Sie spiegelt sich in Ilm und Saal',
Und in der Unstrut godnes Tal
Herschaut sie vom Kyffhäuser.

Und auch bei mir mit hellem Schein
Schmückt sie die Bergeshalde;
Sie wallt um meinen Externstein
Und rings im Lipp'schen Walde;
Da summen Bienen um sie her,
Und durch ihr rotes Blütenmeer
Ausschlagend jagt der Senner.

Der alte Rhein, der Traubenkoch,
Könnt' ihrer Wohl entbehren;
Doch ward auch ihm die Heide noch
Zu seinen andern Ehren.
Wie oft an Frost- und Gründelbach
Unter der Birke weh'ndem Dach
Winkt' uns ihr schwellend Kissen!

Da bebt sie spät, da bebt sie früh,
Da flammt sie durchs Gehölze;
Da krönt die siebte Mühle sie
Und auch die Silberschmelze;
Da krönt sie Brunn und Felsenschlucht –
O, möge dieser Scherbenhucht
An alles das dich mahnen!

Und dann - nicht wahr, seit alter Zeit
Ist es der Brauch gewesen,
Dass man aus Pfriemenkraut und Heid
Gebunden hat den Besen?
Den Besen, der die Gassen kehrt,
Der wie ein Wetter niederfährt,
Wo Staub und Wust sich brüsten!

So sei dir denn auch noch vertraut,
Was junge Sagen künden:
Bald wird aus niederm Heidekraut
Sich selbst ein Besen binden,
Ein ries'ger, der der Niedertracht
Und Sklaverei ein Ende macht
In Deutschland und auf Erden!

Dann wird auch uns zur Wiederkehr
Der Freiheit Glocke läuten;
Dann wird uns keine Scherbe mehr
Heimat und Herd bedeuten;
Dann - doch mir schlägt das Herz wie toll!
Rasch, giess nur einen Tummler voll.
Dass ich dich leben lasse!

(Ferdinand Freiligrath, deutscher Dichter und Lyriker, 1810-1876)


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Im Ehestand muss man sich manchmal streiten, denn dadurch erfährt man was voneinander.

(Goethe, 1749-1832)

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