Geburtstags-Gedichte zum 30.

Moderne Gedichte und klassische Verse zum Gratulieren. Diese schönen Geburtstagsgedichte passen auch zum 31., 32. usw.

Fortuna

So leicht und tanzen
als singe der Frühling durch die Zeit,
Spiralen drehend, schmetterlingsleicht
in diesem jungen Himmel, blau und grün.
Glück braucht bunt.

(© Monika Minder)

Jede Freude ist ein Gewinn und bleibt es, auch wenn er noch so klein ist.

(Robert Browning, 1812-1889)

Dreissig fleissig

Wer sagt, dass dreissig sich nur auf fleissig reime,
wo doch im Müssiggang das Gute keime?
Und überhaupt und so, was sind schon dreissig,
sei froh, denn nochmals dreissig so fleissig,
das wäre wirklich unbegreiflich fleissig.

(© Beat Jan)

Man kann den Frühling im Jahre nicht festhalten, aber man kann jung bleiben in der Seele bis an sein Ende, wenn man die Liebe lebendig erhält in seinem Herzen für die Menschen, die der Liebe würdig sind, und das Auge offen behält für das Schöne, Grosse, Gute und Wahre.

(Fanny Lewald, 1811-1889)

Glück-Wünsche

Es sprang ein Gedicht
mit einem Korb
voller Glückwünsche
aus dem Boden,
mit einem Büschel
gepflückter Blumen
und Kleeschöpfen,
vierblättrigen,
weil die das höchste
Glück versprechen,
in meiner Hand
dem Abendrot zu.

(© Monika Minder)

Man muss sein Glück teilen, um es zu multiplizieren.

(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916)

Ich stelle einen Engel an dein Bett

Ich stelle einen Engel an dein Bett
Um dir zu sagen wenn du heut erwachst
Dass ich dich liebe über alles Mass
Und dass in dir mir - nur in dir - das eine
Ewige Antlitz fest und fassbar wird
Das grosse Bild vor dem ich dienend knie
Drin Welt und Tod und Leben und mein Traum
Von diesen sich allgöttlich menschlich heiter
Und sonderlich versammelt hat: ein Licht
Das ich nur vielfach wissend widerscheine.
Dass du dies bist dazu wünsch ich dir Glück
Und dank dirs still mit jedem Atemzug.
Zwar wünsch ich Glück zum Glück trag Dank zum Dank
Denn Dank ist alles was wir heilig denken
Und Glück scheint mir vor allem andern doch:
Mehr als der Zufall einer Füllestunde
Und Lust am eignen sternbestimmten Los.

(Hans Schiebelhuth 1895-1944, deutscher Schriftsteller)


Margeritenkopf in türkis

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke (Karten, Mails) gratis benutzt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Teilnahme ist ein goldener Schlüssel, der die Herzen anderer öffnet.

(Samuel Smiles 1812-1904)

Auf leisen Sohlen

Auf leisen Sohlen gehen
nicht stehen bleiben
nicht zu hoch hinaus
Ziele sehen -
die Welt im Kleinen
macht das Leben aus.

(© Monika Minder)

Wer im Grossen siegen will, sei im Kleinen fleissig; von eins, zwei kommt man zu drei, von dem Drei zu Dreissig.

(Ernst Moritz Arndt, 1769-1860)

Ich wünsche dir

Ich wünsche dir viele Morgen im Rosenlicht,
alles, was deine Seele durchbricht.
Märchenhafte Dinge,
so viel Liebe möcht ich dir überbringen.

Ich wünsche dir Mittage in Leidenschaft,
die dich erschüttern macht.
Herausforderndes Leben,
Abwechslung soll es dir geben.

Ich wünsche dir Abende der Zufriedenheit,
ein Wachsen in Unruhe und Geborgenheit,
ein Streben nach der Lebensmitte,
so viel Liebe möcht ich dir vermitteln.

Ich wünsche dir - so viel Liebe ...!

(© Monika Minder)

Wundersame Dinge entstehen, wo Begeisterung und Leidenschaft sich entfachen und ohne Ehrgeiz lange brennen dürfen.

(© Monika Minder)

Verborgne Blüte

Vor meinem Fenster knospt der Strauch,
o Grün an Mauerhärte!
So knospen meine Sinne auch,
die dunkel Lust beschwerte.

Das Dächertal im Abend brennt,
die Strassenströme rauschen -
O nur das milde Firmament
mag unserm Liede lauschen.

Wir beben mit dem warmen Wind,
der zärtlich uns umfangen,
beseligt, dass wir blühend sind,
noch eh die Knospen sprangen.

(David Goldfeld 1904-1942, österreichischer Schriftsteller)

Heiterkeit, wo die Liebe dich berührt und Vertrauen.

(© M.B. Hermann)

Wie der Mai

Du bist ein bisschen wie der Mai,
so unbeschwert und frei.
Es ist die Zeit, wo lichte Bäume wehen
und junge Blumen sich im Grase drehen.
Die Zeit, wo alles voller Licht
und keine Sattheit je von Ende spricht.
Der Mai, er zeigt sich dir ganz feierlich,
und fliesst mit dir ganz sacht ins sommerlich.

(© Monika Minder)

Schönheit ist Wahrheit, Wahrheit ist Schönheit.

(John Keats, 1795-1821)

Die geheimnisvolle Flöte

An einem Abend, da die Blumen dufteten
Und alle Blätter an den Bäumen, trug der Wind mir
Das Lied einer entfernten Flöte zu. Da schnitt
Ich einen Weidenzweig vom Strauche, und
Mein Lied flog, Antwort gebend, durch die blühende Nacht.
Seit jenem Abend hören, wann die Erde schläft,
Die Vögel ein Gespräch in ihrer Sprache.

(Hans Bethge 1876-1946, deutscher Dichter)


Margerite in braun-gelb

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Bild-Text

Durch die grosse Welt gehen,
Lieder hören,
Lichter sehen,
Leben bejahen,
tief erleben,
davon weitergeben -
wenn auch nur mit einem Blick -
das ist Liebe,
das ist Glück.

(© Monika Minder)

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Text-Beispiele für Geburtstags-Karten oder Briefe

1. Text-Beispiel, Idee mit kurzem Gedicht

Fröhlich werden
wie die Vögel
in der Märzsonne
und im neuen Licht
baden.

(© Monika Minder)

Happy Birthday Liebe/r ...

Ein neues Lebensjahr, ein neues Licht. Wünsche werden konkret, und es scheint das ganze Jahr ein bisschen Frühlingshauch in deiner Seele zu sein. Und das freut mich besonders.

Ich wünsche dir die buntesten Farben für all das, was du möchtest und dir vorgenommen hast. Kraft und Glück, Liebe und Vertrauen. Ich danke dir für deine Freundschaft.

In Liebe, in Gedanken, in Freude ...

(© Textbeispiel und Gedicht Monika Minder)

2. Text-Beispiel, Idee mit kleinem Gedicht

Ich krizzle Wünsche auf Zettel,
würde gerne ganze Wände
damit bemalen –

so in Gedanken
bei dir..

(© M.B. Hermann)

Liebe/r ...

Bei dir mag ich gerne weilen, in Gedanken und auch sonst. Es sind diese zarten Augenblicke, die so viel Tiefe haben und viel schenken.

Ich wünche dir, dass du alles zurückerhälst von der Welt und deine Träume nie aufhören bunt zu bleiben.

Von ganzem Herzen Glück und alles, was man sich so wünscht. Du weisst schon, ganze Wände voll ...

In Liebe ...

(© Textbeispiel Monika Minder)

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Bekannte & klassische Gedichte und Sprüche zum 30. Geburtstag

Blumenlied

Es ist ein halbes Himmelreich,
Wenn, Paradiesesblumen gleich,
Aus Klee die Blumen dringen;
Und wenn die Vögel silberhell
Im Garten hier, und dort am Quell,
Auf Blütenbäumen singen.

Doch holder blüht ein edles Weib,
Von Seele gut und schön von Leib,
In frischer Jugendblüte.
Wir lassen alle Blumen stehn,
Das liebe Weibchen anzusehn
Und freun uns ihrer Güte.

(Ludwig Heinrich Christoph Hölty 1747-1776, deutscher Dichter)

Trag muntern Herzens deine Last und uebe fleissig dich im Lachen. Wenn du an dir nicht Freude hast, die Welt wird dir nicht Freude machen.

(Paul von Heyse, 1830-1914)

Neujahrslied

Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten,
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste
wandeln sich zur Seiten.

Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.
Schon gemischt, noch eh wir's bitten,
ist für Throne und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose.

War's nicht so im alten Jahr?
Wird's im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehn und kommen wieder,
und kein Wunsch wird's wenden.

Gebe denn , der über uns
wägt mit rechter Waage,
jedem Sinn für seine Freuden,
jedem Mut für seine Leiden
in die neuen Tage,

jedem auf dem Lebenspfad
einen Freund zur Seite,
ein zufriedenes Gemüte
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite.

(Johann Peter Hebel 1760-1826, deutscher Dichter)


Margeritenblüte in türkis

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Bild-Text

Das Herz ist der Schlüssel zur Welt.

(Novalis)

Freude

Freude soll nimmer schweigen.
Freude soll offen sich zeigen.
Freude soll lachen, glänzen und singen.
Freude soll danken ein Leben lang.
Freude soll dir die Seele durchschauen.
Freude soll weiterschwingen.
Freude soll dauern
Ein Leben lang.

(Joachim Ringelnatz 1883-1934, deutscher Schriftsteller)

Nicht aus des Herzens blossem Wunsche

Nicht aus des Herzens blossem Wunsche keimt
des Glücks schöne Götterpflanze auf.
Der Mensch soll mit der Mühe Pflugschar sich
des Schicksals harten Boden öffnen,
soll des Glücks Erntetag sich selbst bereiten
und Taten in die offenen Furchen streun.

(Heinrich von Kleist 1777-1811, deutscher Lyriker, Dramatiker)

Beherzigung

Ach was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser ruhig zu bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser sich zu treiben?

Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.

Eines Tages schickt sich nicht für alle,
Sehe jeder wie er's treibe,
Sehe jeder wo er bleibe,
Und wer steht, dass er nicht falle.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)

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