Geburtstags-Gedichte zum 18.

Schöne Geburtstagsgedichte, Sprüche und Gedanken zum Gratulieren und auf den Weg geben. Passen auch für 19., 20. usw.

Alles Liebste

Dir will ich alles Liebste geben
für deinen Weg, den du begehen musst.
Es wird so Vieles kommen noch und gehen,
Glück will Genuss und auch Verlust.

Vor nichts kann ich dich noch bewahren,
im Himmel hängt der grosse Glanz.
Nimm nur, was ich auch selbst erfahren,
was immer du auch tust: tu es ganz!

(© Monika Minder)

Es ist nur ein Weg, glücklich zu werden, nämlich der, der Stimme seines Gefühls, seines Herzens zu folgen.

(Luise von Preussen, 1776-1810)

Achzehn Jahre

Achzehn Jahre
wenig Jahre
viele Haare
viele Fragen.

Achzehn Jahre
unerfahren
ein paar Jahre
tragen Haare
bewahren
Fragen.

Gut so.

(© Beat Jan)

Keiner ist zu jung, zu ungebildet oder zu gering, um nicht ein Schatzkästlein an Lebensregeln zu besitzen.

(Autor unbekannt)

Ich tanze dir

Bald träumt man von guten Zeiten mit Wein und so.
Ich tanz dir derweil einen Elefant und leuchte Farben
in den Himmel, bunt, bunt, bunt, ein Halleluja und
herzlichst ...

(© Monika Minder)

Mit Tönen tanzt unsre Liebe auf bunten Regenbögen.

(Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1844-1900)

Jung und lieblich wie der Morgen

Noch so jung und lieblich wie der Morgen,
das Herz noch ohne grosse Sorgen.
So manches wirst du noch erfahren
in all den kommenden Jahren.

Weise Lieder soll dir das Leben bringen,
Geborgenheit und Freude
an den schönen Dingen.
Du bist Frühling, du bist Licht,
es gibt nichts Schöneres,
als dass du geboren bist.

(© Monika Minder)

Die Jugend ist glücklich, weil sie fähig ist, Schönheit zu erkennen. Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

(Franz Kafka, 1883-1924)

Nur der Himmel weiss, wohin es geht

Mit 18 hat man viel Unfug noch im Kopfe,
die Welt besteht aus lauter Frühlingsknospen.
Blumen gibt es genug zu finden,
um sich die schönsten Kränze umzubinden.

Wer aus dem Staub den Menschen schuf,
der wusste nach dem rechten Ruf.
Die Liebe hat ein Privileg
und nur der Himmel weiss,
wohin es geht.

(© Monika Minder)

Nicht alles, was unsere Väter gut fanden, müssen wir auch gut finden. Hinterfragen, umsichtig informieren und ganz wichtig: selber denken und uns gegen das Ungerechte wehren.

(© Jo M. Wysser)


Margeritenblüte in türkis

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Das, das gibt erst dem Menschen seine ganz Jugend, dass er Fesseln zerreisst.

(Friedrich Hölderlin, 1770-1843)

Dein Herz ist wie die Blume

Dein Herz ist wie die Blume,
die blühend auf der Wiese steht,
die heute herrlich in den Himmel duftet
und morgen sich vom Wind verweht.

Dein Herz ist wie ein lichter Stern,
der seine Heimat sucht,
die heute ihm noch fern,
doch morgen ihm zu Füssen steht.

(© Monika Minder)

Habe Mut zu dir selbst, und such deinen eigenen Weg.

(Janusz Korczak 1878-1942, polnischer Arzt, Kinderbuchautor)

Kleine und grosse Wünsche

Manchmal kommen sie,
die kleinen und grossen Wünsche,
rennen gegen die Zeit.

Die haften bleiben,
brauchen deinen Atem.

(© Hanna Schnyders)

Wo wir mit uns selber gut und sorgsam umgehen, kann es wachsen.

(© Hanna Schnyders)

Wünsche

Mit Wünschen möchte ich dich heut beglücken,
Du bist so wunderbar entzückend.
Von Liebe ist mein Herz so voll,
weiss gar nicht, was ich alles sagen soll.

Gesundheit und Zufriedenheit
und alles, was dich sonst erfreut.
Viel Liebe obendrein
soll im Leben dir bescheret sein!

(© Monika Minder)

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Irische Segenswünsche

Nimm dir Zeit...

Nimm dir Zeit zum Arbeiten -
es ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit zum Denken -
es ist die Quelle der Kraft.
Nimm die Zeit zum Spielen -
es ist das Geheimnis ewiger Jugend.

Nimm dir Zeit zum Lesen -
es ist der Brunnen der Weisheit.
Nimm dir Zeit, freundlich zu sein -
es ist der Weg zum Glück.
Nimm dir Zeit zum Träumen -
es bringt dich den Sternen näher.

Nimm dir Zeit zu lieben und geliebt zu werden -
es ist das Privileg der Götter.
Nimm dir Zeit, dich umzuschauen -
der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.
Nimm dir Zeit zum Lachen -
es ist die Musik der Seele.

(Altes irisches Sprichwort)

Der Tag sei dir freundlich

Deine Hände mögen immer ihr Werk finden
und immer eine Münze in der Tasche wenn du sie brauchst.
Das Licht der Sonne scheine auf dein Fenstersims.
Dein Herz sei voll Zuversicht, dass nach jedem Gewitter
ein Regenbogen am Himmel steht.
Der Tag sei dir freundlich, die Nacht dir wohlgesonnen.
Die starke Hand eines Freundes möge dich halten
und Gott möge dein Herz erfüllen mit Freude und glücklichem Sinn.

(Aus Irland)


Margeritenblüte in türkis

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Die Jugend soll nicht traurig sein, sondern heiter und fröhlich. Junge Menschen sollen voll Frohsinn sein.

(Martin Luther, 1483-1546)

Bekannte & klassische Gedichte zum 18. Geburtstag

Überreich

In Lenzespracht, in Waldesnacht,
Der Finke schlägt, der Kuckuck lacht,
Maasliebchen blüht und Flieder bunt,
Und wilde Ros' im Waldesgrund.

Und mein ist all die Herrlichkeit,
Und mein die Welt so gross und weit,
Und mein die Ros' im Waldesschooss,
Und mein das Glück so grenzenlos!

O junger Lenz, mein bist Du, mein,
Mit allem Deinem Sonnenschein!
Mit Lieb' und Nachtigallenchor,
Mit Glück und wildem Rosenflor!

(Helene von Engelhardt 1850-1910, litauische Schrifstellerin)

Unsere Welt

Wir fragen nicht nach Weltgetrieb',
Nach bunter Lust und lautem Glück.
Denn uns're Welt ist uns're Lieb',
Wir zieh'n uns still darein zurück.

Die Welt für uns in Nichts zerfällt
Mit ihrem wirren Wechsellauf,
Und aus dem Nichts steigt eine Welt
Voll Liebesseligkeit uns auf!

(Helene von Engelhardt 1850-1910, litauische Schriftstellerin)

Nutze deinen jungen Tage

Nutze deine jungen Tage,
lerne zeitig klüger sein.
Auf des Glückes grosser Waage,
steht die Zunge selten ein.

Du musst steigen oder sinken,
Du musst herrschen und gewinnen
oder dienen und verlieren,
leiden oder triumphieren,
Amboss oder Hammer sein!

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)

Die Tat

Die Tat ist alles, nichts der Ruhm.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)

Gott spricht zu jedem nur

Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht,
dann geht er schweigend mit ihm aus der Nacht.
Aber die Worte, eh jeder beginnt,
diese wolkigen Worte sind:

Von deinen Sinnen hinausgesandt,
geh bis an deiner Sehnsucht Rand;
gib mir Gewand.
Hinter den Dingen wachse als Brand,
dass ihre Schatten, ausgespannt,
immer mich ganz bedecken.

Lass dir alles geschehn: Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehn: Kein Gefühl ist das fernste.
Lass dich von mir nicht trennen.
Nah ist das Land,
das sie das Leben nennen.

Du wirst es erkennen
an seinem Ernste.

Gib mir die Hand.

(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutsch-österreichischer Dichter)

Zeit haben

Dieses ist das erste Vorgefühl des Ewigen: Zeit haben zur Liebe.

(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutsch-österreichischer Dichter)

Wir, die beiden Ewigjungen

Wir, die beiden Ewigjungen,
Auf dem Lande und am Strande,
Wie die rechte Räuberbande!
Kein Respekt vor den Gesetzen,
Lächeln, lieben, hauen, hetzen,
Schranken, Vorschriften verletzen:
Sammeln wir die Lebensbeute,
Wie zwei freie Jägersleute -
Bellt und kläfft auch rings die Meute!

(Walt Whitman 1819-1892, US-amerikanischer Dichter)

Die man mag

Ich habe begriffen, daß es reicht, wenn man mit den Menschen zusammen ist, die man mag.

(Walt Whitman 1819-1892, US-amerikanischer Dichter)

Es färbte sich die Wiese grün

Es färbte sich die Wiese grün
Und um die Hecken sah ich blühn,
Tagtäglich sah ich neue Kräuter,
Mild war die Luft, der Himmel heiter.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Und immer dunkler ward der Wald,
Auch bunter Sänger Aufenthalt,
Es drang mir bald auf allen Wegen
Ihr Klang in süssem Duft entgegen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Es quoll und trieb nun überall
Mit Leben, Farben, Duft und Schall,
Sie schienen gern sich zu vereinen,
Daß alles möchte lieblich scheinen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

So dacht ich: ist ein Geist erwacht,
Der alles so lebendig macht
Und der mit tausend schönen Waren
Und Blüten sich will offenbaren?
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Vielleicht beginnt ein neues Reich
Der lockre Staub wird zum Gesträuch,
Der Baum nimmt tierische Gebärden,
Das Tier soll gar zum Menschen werden.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Wie ich so stand und bei mir sann,
Ein mächtger Trieb in mir begann.
Ein freundlich Mädchen kam gegangen
Und nahm mir jeden Sinn gefangen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Sie ging vorbei, ich grüsste sie,
Sie dankte, das vergess ich nie
Ich musste ihre Hand erfassen
Und Sie schien gern sie mir zu lassen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Uns barg der Wald vor Sonnenschein.
Das ist der Frühling, fiel mir ein.
Kurz um, ich sah, dass jetzt auf Erden
Die Menschen sollten Götter werden.
Nun wusst ich wohl, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

(Novalis 1772-1801, deutscher Schriftsteller)

Will das Glück

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin,
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüsst,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum Du Dich bemühst
Möge Dir gelingen.

(Wilhelm Busch 1832-1908, deutscher Dichter)

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